Etwas zur Geschichte Obermoschels
Die ersten Spuren des "Moscheler" Bergbaues gehen zurück bis ins Jahr 1410; erst wurde nach Silber und Kupfer geschürft.
Bereits um 1442 wurde am Landsberg Quecksilber gewonnen, so daß schon bald von den bedeutensten Quecksilbervorkommen
Nordeuropas die Rede war.
Infolge vermögender Bergwerkstätigkeiten erhielt Obermoschel bereits 1439 von Karl IV. die Stadtrechte zuerkannt. Zum Schutze
der Stadt wurden Ringmauern, Stadttore und Wachtürme geschaffen, die schon recht bald die Notwendigkeit zum Einsatz von
Nacht- und Torwächtern erforderten.
Bereits unter den Wittelsbach-Veldenz'schen- und pfalz-zweibrückischen Herzögen und dann in Bayern gab es hier nachweislich
örtlich bestellte Nachtwächter, die bis zum Königreich Bayern bis etwa 1910 zum Einsatz kamen.
So ist es legitim, daß heute in Obermoschel der Nachtwächter zur Wiederbelebung der alten Tradition wieder Dienst tut -
wenn auch nun als touristische Attraktion.
Heute bringt er den kleinen und großen Besuchern bei seinem Rundgang die Historie des Städtchens nahe.
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